1.2 Zuordnung zur Standardhierarchie
Geschieht durch den Systemadministrator (stark limitierter Zugriff). Zusatz: Die Standardhierarchie gilt als H1.
Rechnungswesen > Controlling > Kostenstellenrechnung > Stammdaten > Kostenstellengruppe > Ändern
SAP HilfestellungenGeschieht durch den Systemadministrator (stark limitierter Zugriff). Zusatz: Die Standardhierarchie gilt als H1.
Rechnungswesen > Controlling > Kostenstellenrechnung > Stammdaten > Kostenstellengruppe > Ändern
Hier wird eine Musterfirma (Firma XY) geschaffen, die in beliebig vielen Kostenstellengruppen (Verwaltung, Vertrieb, Europa, …) untergliedert wird. Es ist die Grundlage für die Standardhierachie.
Rechnungswesen > Controlling > Kostenstellenrechnung > Stammdaten > Kostenstellengruppe > Anlegen
Eine Umlage geschieht auf Grundlage einer statistischen Kennzahl. Die Kennzahl kann eine Maßeinheit wie Stunden, Fläche oder auch Anzahl der Mitarbeiter sein. So bekommt z.B. Die Abteilung HR doppelt so viel Heizkosten wie das Sekretariat zugebucht, da ihre Büroräume auch doppelt so groß sind. Das ganze kann auch aufgrund von festen Prozentsätzen geschehen.
Bei den entsprechenden statistischen Kennzahlen wird zwischen Festwerten und Summernwerten unterschieden. So ist eine Größe wie die Anzahl von Mitarbeitern ein Festwert, der unter dem Strich in einem Durchschnitt ausgedrückt werden muss. Wird aber anhand von Telefoneinheiten abgerechnet, wird am Ende des Geschäftsjahres summiert, um den Anteil der Abteilung am Gesamtaufkommen zu sehen.
Umbuchung von Einzelposten
Im Infosystem ist man in der Lage sich mit Doppelklicks durch die drei Ebenen der Berichte zu hangeln. In der ersten Ansicht findet sich der Summenbericht. Bei einem Klick in eine Kostenarten lassen sich die Einzelposten anzeigen. Mit einem weiteren Klick kommt man über einen Einzelposten in den Ursprungsbeleg.
Kostenarten sind kostenrelevante Positionen, die der Erfassung der Gesamtkosten dienen. Im Controlling wird hierbei noch zwischen primären und sekundären Kostenarten unterschieden.
Primäre Kostenarten im Controlling sind dabei Kosten, die aus den vorgeschalteten Modulen entstehen. So zum Beispiel der Finanzbuchhaltung, der Personalabteilung der Materialwirtschaft oder dem Vertrieb. Diese Kostenarten stellen die Grundlage für die Finanzbuchhaltung sowie die angegliederte Gewinn- und Verlustrechnung dar.
Zu merken: Primäre Kostenarten sind alle Kostenarten, die in der Finanzbuchhaltung ein Sachkonto (z.B. 4760000) haben.
Im Controlling tauchen dabei drei wesentliche “Kostenarten” auf
Controlling
Primäre Kostenarten
Was sind vorgangsbezogene Buchungen in das CO durch Integration?
Stammdaten = Kostenarten, Kostenstellen, Leistungsarten, Statistische Kennzahlen
Bewegungsdaten = Einzelposten, Summendaten
Kostenstelle = Eine Kostenstelle ist ein abgegrenzter Ort im Unternehmen (nach Kriterien der Funktion, Örtlichkeit, oder abrechnungstechnisch) an dem Kosten entstehen. Diese Kosten werden auch entsprechend an dieser Kostenstelle verantwortet.
Kostenstellen (wie z.B. Produktions-Segmente, Vertrieb, etc.) können zu Kostenstellengruppen wie Verwaltung, Produktion oder größeren Eiheiten wie Abteilung Europa zusammengefasst werden.
Kostenstellen, Kostenarten, Leistungsarten und Profitcenter sind immer ab dem 01.01. eines Geschäftsjahres zu buchen.
Um sich über Stamm- und Bewegungsdaten einzulesen ist es in den meisten Fällen recht sinnvoll, sich noch einmal einem SAP-Grundkurs zu widmen.
| Ebene | Beispiel |
| Ergebnisbereich | das Ergebnisobjekt |
| Kostenrechnungkreis | Gemeinkosten (Kostenstellen, Leistungen, Innenaufträge, …) Produktkosten (Fertigung, bew. Material, Aufträge) |
| Buchungskreis | Finanzwesen (Daten aus Werk bezogen) |
| Werk | Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb |
Verschiedene Zielgruppen des Rechnungswesen liegen außerhalb und innerhalb des Unternehmens. So sind zum Beispiel juristische Interessenten wie Behörden oder der Gesetzgeber an einem finanzbuchhalterischen Reporting interessiert, während interne Gruppen wie Investoren oder Mitarbeiter oft auch auf Controlling Daten zugreifen möchten.
Dabei ist zu beachten, dass die Finanzbuchhaltung ihre Arbeit in einem gesetzlichen Rahmen und dessen Standards ausübt, während das Controlling flexibler in der Aufbereitung von Daten und deren Zuordnung agieren kann. Dies erfordert auch meist die Trennung von FI und CO.
Controlling Submodule
| Submodul | Aufgabe |
| Gemeinkostencontrolling | Optimierung interner Prozesse Effektivität von Abteilungen |
| Produktkostencontrolling | - Produkte, Projekte, Prozess - Zuordnung der Kosten - Wie kostenaufwendig ist Output? |
| Ergebnisrechnung | - Konzern, Märkte, Regionen - Wie lukrativ sind einzelnen Einheiten? |
+ Profitcenter
+ Kostenarten
Relevanz für praktischen Teil: Hauptbuch / Buchung
Hier werden im Hauptbuch anfallende Ein- und Ausgaben den verschiedenen Sachkonten zugeordnet. Dies ist für das Controlling zwar Voraussetzung, aber in den meisten Fällen nur der Ausgangspunkt für die Strukturierung von Kostenströmen. Außerdem Kreditoren- und Debitoren-Buchaltung in den Nebenbüchern.
Weitere Elemente: